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Sans griesst! Wien entdecken, aber gemütlich

Österreichs Hauptstadt gehört zu den beliebtesten Städten Europas. Trotzdem gibt es in Wien jede Menge ruhige Ecken – abseits der Touristen und klassischen Hotspots. Mit unseren Tipps für Sehenswürdigkeiten, Geheimstipps und die beste Reisezeit lässt sich Wien immer wieder neu entdecken.

Wien ist nicht einfach cool, grossartig, toll oder hervorragend. Nein, die Stadt an der Donau ist: «leiwand»! Diesen typisch wienerischen Begriff muss man als Wien-Reisende unbedingt kennen. Er beschreibt ziemlich genau, was Wien so besonders macht: Die Stadt ist entspannt, charmant, ein bisschen frech, manchmal wunderbar skurril – und immer mit einer ordentlichen Portion Schmäh. Und das gibts auch abseits der Touristenströme.

Stephansdom Wien
Wiens Wahrzeichen: der Steffl, der Stephansdom (Silvia für Slow in the City).

Wien – eine Stadt mit hoher Lebensqualität

Dazu kommt die hohe Lebensqualität. Wien landet auf den internationalen Ranglisten der lebenswertesten Städte regelmässig ganz weit vorne. Als Besucher merkt man das schnell: Es gibt viel Platz, viel Grün und erstaunlich viele Möglichkeiten, einfach irgendwo sitzen zu bleiben und dem Wiener Alltag zuzuschauen. Zwischen Prachtbauten, Parks und Kaffeehäusern wirkt die Stadt selten hektisch.

Gleichzeitig ist die kaiserliche Vergangenheit bis heute allgegenwärtig. Wer durch die Innenstadt schlendert, begegnet ihr auf Schritt und Tritt. Und dann wäre da natürlich die Musik: Wien gilt als Welthauptstadt der Musik. Mozart, Beethoven und Strauss haben hier gewirkt. Ein Konzertbesuch in Wien gehört also unbedingt auf die Bucketlist.

Café Schwarzenberg am Ring, 1. Bezirk Wien, Innenansicht
Eines der legendären Kaffeehäuser: das Café Schwarzenberg am Ring im 1. Bezirk (Silvia für Slow in the City).

Doch Wien kann weit mehr als Klassik. Da ist die legendäre Kaffeehauskultur mit Institutionen wie Sacher, Demel, Schwarzenberg, Gerstner oder Hawelka. Auch kulinarisch hat die Stadt längst mehr zu bieten als Wiener Schnitzel! Und wer zum Shoppen kommt, findet zwar an der Kärtnerstrasse wie auch an der Mariahilferstrasse eine riesige Auswahl an Boutiquen. Wir zeigen jedoch, wo es viel gemütlicher ist und man wirklich authentische Läden findet.

Wien – abseits von «Steffl», Prater und Schönbrunn

All das macht Wien zu einem äusserst beliebten Reiseziel – auch bei Schweizerinnen und Schweizern. Einen Besuch der Zwei-Millionen-Stadt sollte man sich deshalb auf keinen Fall entgehen lassen.

Naschmarkt Wien
Am Wiener Naschmarkt ist Naschen ausdrücklich gewünscht (Silvia für Slow in the City).

Wer allerdings den «Steffl», den Stephansdom, den Naschmarkt, das Schloss Schönbrunn, das Hundertwasserhaus oder den Vergnügungspark Prater besucht, wird selten allein unterwegs sein. Das gehört zu Wien dazu. Wer danach einfach ein paar Strassenbahnstationen weiterfährt, erlebt oft schon ein ganz anderes Gesicht der Stadt.

Die gute Nachricht: In Wien ist es erstaunlich einfach, den Touristenströmen auszuweichen. Dafür sorgen die vielen Grätzl, wie die kleinen Quartiere hier genannt werden. Sie bieten genauso Kultur, Kulinarik und Wiener Lebensgefühl – nur eben eine Spur entspannter.

Kaiserjubiläumskirche oder Mexikokirche Wien
Es gibt nicht nur den Stephansdom. Es lohnt sich, auch die Kaiserjubiläumskirche, auch Mexikokirche genannt, zu besuchen (Silvia für Slow in the City).

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass selbst Wienerinnen und Wiener immer wieder Gründe finden, warum ihre Stadt die charmanteste der Welt ist. Zum Beispiel Gabi Knöbl von Rebel Tours Vienna, wenn sie durchs Servitenviertel flaniert: «Dieses Viertel wird oft auch Klein-Paris genannt, weil es rund um die Servitengasse wunderschön, fast autofrei ist und mit seinen Schanigärten ein unaufgeregtes, bürgerlich-entspanntes Flair hat.»

Eintauchen ins Leben der Grätzl

Genau diese beschauliche Seite Wiens möchten wir Euch zeigen. Oft braucht es nur wenige Schritte, um in ein anderes Wien einzutauchen. Eine Stadtwanderung über den Ring frühmorgens zum Beispiel, wenn die Stadt noch nicht richtig wach ist. Eine Runde durch den 2. Bezirk, wo sich zwischen Donaukanal und Augarten ganz unterschiedliche Seiten Wiens entdecken lassen. Oder ein Spaziergang durch den Setagaya-Park in Döbling, im 19. Bezirk. Und plötzlich fühlt sich der Trubel der österreichische Hauptstadt erstaunlich fern an.

Gasse im Servitenviertel im 9. Bezirk Wien
An der Servitengasse erlebt man das gemütliche Leben in den Grätzln (Silvia für Slow in the City).

Slow in the City zeigt Dir, wie man Wien ganz relaxt entdecken kann. Wir bewegen uns dort, wo auch die Einheimischen unterwegs sind – in den Grätzln. Ganz nach unserem Motto: richtig ankommen, kurzzeitig Wurzeln schlagen und den authentischen Rhythmus einer Stadt spüren.

Mit dem Direktzug direkt ins Herzen der Stadt

Slow in the City führt Dich in die stilleren Ecken dieser charmanten Stadt – weit weg vom Trubel. Wir zeigen Dir, wie Du das Wien der Einheimischen findest, welche Viertel einen Besuch lohnen und wann Du die Stadt lieber meidest. Unsere Liste «Dicke Daten» verrät Dir, wann Wien besonders voll ist.

Innenstadt von Wien
Die Innenstadt von Wien ist oft voll von Touristen wie hier im 1. Bezirk (Silvia für Slow in the City).

Auch die Anreise ist entspannt: Wenn Du mit dem Zug kommst, bist Du bei der Ankunft schon mittendrin im Geschehen. Ab Zürich fahren täglich mehrere direkte Züge nach Wien, darunter auch der Nightjet mit seinen komfortablen Liege- und Schlafwagen. Und weil sich Wien ständig verändert, bleiben wir für Dich am Ball. Wir reisen regelmässig hin, streifen durch neue Stadtteile, entdecken angesagte Shops, gemütliche Cafés und grüne Oasen – und bringen Dir immer wieder neue Gründe mit, Wien von einer anderen Seite kennenzulernen.

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